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(mt) Die Arbeitslosenquote erreichte in Biel eine Höhe von 3.8 % (Schweiz 3.4 %, plus 0.1 Punkte).
Situation auf dem bernischen Arbeitsmarkt im Januar 2012
Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit
Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern stieg im Januar 2012 um 128 auf 11‘911 Personen an. (Schweiz +3‘655 auf 134’317 Personen). Hauptsächlich betroffen sind das Baugewerbe und der Handel. Die Arbeitslosenquote verharrte auf 2,3 Prozent (Schweiz: +0,1 Prozent auf 3,4 Prozent). Im Januar 2012 gingen 55 Gesuche zur Einführung von Kurzarbeit ein, die 739 Beschäftigte betrafen.
Im Januar 2012 stieg die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern um 128 auf 11‘911 Personen. Die stärkste Zunahme verzeichnete die Altersgruppe der 25 – 49 Jährigen (+98 auf 6‘927 Personen), gefolgt von den über 50-Jährigen (+45 auf 3‘010 Personen). In der Altersgruppe der 15 – 24 Jährigen sank die Zahl um -15 auf 1‘974 Personen. Bei der Jugendarbeitslosigkeit war ein weiterer Rückgang festzustellen (Schüler und Studierende -13 auf 175 Personen, Lehrlinge -15 auf 156 Personen).
Auf Grund der Wintersaison sank die Zahl der Arbeitslosen in den Tourismusgebieten des Berner Oberlandes. Dagegen stieg die Zahl im Baugewerbe erneut (+77 auf 1‘077 Personen). Eine Zunahme verzeichnete auch der Bereich Handel, Reparatur und Autogewerbe (+51 auf 1‘550 Personen).
Bei den Männern stieg die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen um +78 auf 6’895 Personen, bei den Frauen stieg sie um +50 auf 5’016 Personen. Mit 7'627 Personen waren 51 Schweizerinnen und Schweizer mehr arbeitslos als im Vormonat. Bei den Ausländerinnen und Ausländern stieg die Zahl um +77 auf 4’284 Personen.
In sechs von zehn Verwaltungskreisen stieg die Arbeitslosigkeit. Die höchste Quote verzeichnete der Verwaltungskreis Biel/Bienne mit 3,3 Prozent. Am niedrigsten war die Quote im Verwaltungskreis Obersimmental-Saanen mit 1,2 Prozent. Von den 16’879 Stellensuchenden (-57) gingen 2'392 Personen (-73) einer bezahlten Arbeit im Sinne eines Zwischenverdienstes nach. 574 Personen (+35) nahmen an einem Beschäftigungsprogramm teil und 322 (+123) aller Stellensuchenden absolvierten eine Weiterbildung bzw. Umschulung, die länger als einen Monat dauerte. Vorwiegend aus der Industrie trafen 55 Gesuche zur Kurzarbeit ein. Sie betrafen 739 Mitarbeitende (im Dezember 1‘759 Beschäftigte).
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Kommentare
Immerhin kann man ungehindert Schwarzarbeit ausführen, weil man kein Arbeitslosengeld erhält, da man den Job unverschuldet nach über zwei Jahrzehnten arbeiten in gleicher Firma verloren hat und ebenso lange lückenlosem Einzahlen in die Sozialwerke. Da mit Schwarzarbeit viel mehr verdient werden, kann da Krankenkasse, Steuern etc. wegfallen, ist das Überleben der Familie gesichert und es liegen erst noch viel mehr Ferien drin. Dazu kommt, dass die Behörden gegen die von ihr selber verursachte Schwarzarbeit nichts unternehmen, können da Schwarzarbeit die Integrität, Unabhängigkeit und das Überleben der Familie gewährleistet.