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Beim Zugang zum Veranstaltungsgelände der Loveparade kam es am Nachmittag des 24. Juli zu einer Massenpanik.
Es lasse sich nicht ausschliessen, dass Dritte gegen Auflagen der Stadt verstossen hätten, heisst es im Bericht. Der Veranstalter Lopavent habe beispielsweise Zäune auf der Zugangsrampe nicht entfernt und dadurch Wege eingeschränkt.
Die Ermittlungsbehörden müssten prüfen, ob die Stagnation im Tunnel und auf der Rampe verursacht wurde, weil die Rampe gesperrt, die Eingänge aber nicht gleichzeitig geschlossen wurden. Die Gefahrenabwehr auf dem Veranstaltungsgelände sei Sache der Polizei und der Veranstalter gewesen.
«Neben der Polizei war eine zusätzliche Gefahrenabwehr durch die Bauaufsicht oder das Ordnungsamt nach den Absprachen weder vorgesehen noch rechtlich erforderlich», heisst es in dem Bericht.
Zum Unglück habe letztlich beigetragen, dass Fluchtwege wie die Zu- und Abgangsrampe am Veranstaltungsgelände nicht vollständig freigehalten wurden und eine Stagnation im Tunnel beim Zugang nicht verhindert wurde.
Das sei im Sicherheitskonzept des Veranstalters aber vorgesehen gewesen, sagte Rechtsanwältin Ute Jasper. Die Stadt sei dafür verantwortlich gewesen, das Konzept abzunehmen. Das sei auch geschehen. Einen Tag vor der Loveparade habe die Bauaufsicht «grünes Licht» gegeben.
Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat bislang eine Übernahme politischer Verantwortung abgelehnt. Gegen ihn läuft ein Abwahlantrag im Rat. Diesen Donnerstag (2.9.) will er im Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags Stellung nehmen.
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