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Klage gegen Toyota

Gestern reichte der Staatsanwalt des kalifornischen Bezirks Orange County Klage gegen die US-Vertriebssparte von Toyota ein. 

(sda) Es ist die erste Klage gegen Toyota von staatlicher Seite. Es laufen bereits mehrere andere Verfahren gegen den Autobauer. Toyota wollte sich nicht zu der Klage nicht äussern. Toyota habe Hunderttausende Fahrzeuge in Kalifornien verkauft, obwohl der Konzern von den Risiken über unkontrolliert beschleunigende Autos gewusst habe, hiess es in der Klageschrift. Die Konsumenten seien nicht umfassend über die Sicherheitsmängel aufgeklärt worden und Toyota habe sogar Schritte unternommen, die Fehler zu vertuschen.

Toyota hat weltweit mehr als 8,5 Millionen Autos wegen ungewollter Beschleunigung und Bremsproblemen in die Werkstätten beordert. Der US-Behörde für Verkehrssicherheit (NHTSA) liegen Dutzende Unfallberichte vor, bei denen technische Mängel als Ursache vermutet werden.

Der Bezirk Orange County liegt nördlich der südkalifornischen Stadt San Diego, in deren Bezirk sich erst am Montag der jüngste Vorfall mit einem unkontrolliert beschleunigenden Toyota ereignete. Für den 61-jährigen Fahrer ging diese Fahrt glimpflich aus. Im August vergangenen Jahres verunglückte unweit der Stelle ein Polizist mit seiner Familie offenbar ebenfalls wegen eines klemmenden Gaspedals tödlich.

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