Das Schiff war unterwegs zum südafrikanischen Hafen Durban, habe inzwischen aber Kurs Richtung Norden genommen, wie ein Sprecher der EU-Einsatzgruppe «Atalanta» berichtete.
Erst vor zwei Tagen hatten somalische Piraten in der gleichen Region einen Öltanker angegriffen, der aber nach einem Ausweichmanöver entkommen konnte. Das Gebiet ist rund 1000 Seemeilen von der somalischen Küste entfernt - ein neuer Rekord der Piraten, die seit Ende vergangenen Jahres ihr Operationsgebiet immer weiter ausgedehnt haben.
Im Golf von Aden, dem ursprünglichen «Arbeitsbereich» der Seeräuber, ist die Piraterie angesichts der massiven Präsenz internationaler Kriegsschiffe zuletzt immer öfter gescheitert.
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