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Frage der Woche

War es eine angemessene Reaktion der Polizei, mit einem Grossaufgebot nach Finsterhennen auszurücken?

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Bild: Raphael Schaefer
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War es eine angemessene Reaktion der Polizei, mit einem Grossaufgebot nach Finsterhennen auszurücken?





Grosse Aufregung letzte Woche in Finsterhennen: Dutzende Polizisten, darunter Mitglieder der Sondereinheit „Enzian“ in Vollmontur, umstellten ein Haus an der Hauptstrasse, das zwangsversteigert werden soll. In der Annahme, ein Mann habe sich darin verschanzt, sind die zusätzlichen Einsatzkräfte angefordert worden. Später stellte sich heraus: Das Haus stand leer. Der Besitzer wurde erst am nächsten Tag ausfindig gemacht. Gemäss der Polizei liegt kein Hinweis vor, dass dieser gefährlich sei.

Kommentare

rutzkinder

Es braucht die wache Entscheidung des einzelnen in der Gemeinschaft - sonst erstarren wir im gleichgültigen, verantwortungslosen Gleichschritt des Verbrechens. * Zitat von Reto Michel sel. Malters Derlei Dinge können nur geschehen, wo der Souverän auf seine Macht verzichtet. Dies müsste "er" allerdings nicht. Mit anderen Worten - Was, wenn plötzlich 500 oder mehr Bieler Rechenschaft von den Fehlbaren fordern würden? Da mir persönlich seit 18 Jahren staatliche Machtwillkür zuteil wird, halte ich mich mit rutzkinder "über Wasser". Siehe www.rutzkinder.ch


Observador

@Die Kneubühl-Affäre stinkt zum Himmel. Wie zu Stasi-Zeiten hat man ihn weggesperrt, damit die Wahrheit nicht ans Licht kommt. Der Polizei sollte man Pampers verteilen, wenn sie vor dem eigenen Schatten Angst hat. Polizist ist einer der ungefährlichen Berufe, aber man kann halt so besser jammern. Fast täglich stirbt ein Landwirt, Dachdecker, Bauarbeiter oder Forstsatz. Ein Todesopfer im Polizeidienst kommt alle 50 Jahre vor. Generell sollten Häuser nicht gepfändet werden dürfen. Es ist ein existentielles Bedürfnis zu wohnen


Biennensis

Total durchgeknallt, die Jungs! Das Ganze erinnert mich an die Aktion Hans Peter Kneubühl, vor genau 8 Jahren (September 2010): Die Polizei (Sondereinheiten!) umstellt das Haus des Rentners im Bieler Lindenquartier. Der damals 67-jährige Rentner flüchtet im grellen Licht der Polizei-Scheinwerfer durch seinen Garten. Aussage der Polizei: Der Rentner Hans Peter Kneubühl hat sehr gute Ortskenntnisse. Dabei hat sich die sogenannte "Sondereinheit" zum Gespött der ganzen Welt gemacht.


Demokrat

Schon im Fall von Herr Kneubühl waren etliche Behörden überfordert, wie die damaligen Herren Stadtpräsident und Regierungsstatthalter!!


rosch49

Die Medien die solche Unwahrheiten verbreiten, müssten unbedingt belangt werden. Mal abgesehen was dieser Einsatz kosten wird, steht das in keinem Verhältnis. Robert S.


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