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Frage der Woche

Sollen die Pro-Jurassier nach der Annulierung der Moutier-Abstimmung ans Bundesgericht gelangen?

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Symbolbild: Keystone
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Sollen die Pro-Jurassier nach der Annulierung der Moutier-Abstimmung ans Bundesgericht gelangen?

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Resultate
Insgesamt 110 Stimmen
Ja, es ist wichtig, dass das oberste Gericht des Landes einen Entscheid fällt, der von allen Seiten akzeptiert wird.
36%

Ja, das Bundesgericht wird das korrekte Vorgehen der Berner Behörden bestätigen.
26%

Nein, es geht schneller, die Abstimmung sofort zu wiederholen.
16%

Nein, das wäre bloss eine Zwängerei.
21%

Kommentare

Manon des Sources

Google: "Am 5. April 1989 um vier Uhr morgens wurde der Feuerwehrkommandant von Büren an der Aare aus dem Schlaf gerissen. Er und seine Leute konnten nicht mehr viel gegen das Feuer auf der historischen Holzbrücke ausrichten. Die Brücke war wohl eines der letzten Opfer des jurassischen Befreiungskampfes". ... Zu dieser Zeit wurde einer Freundin, welche in Biel wohnte und arbeitete, systematisch die Pneus zerstochen, wenn sie am Wochenende zu ihren Eltern nach Tavanne ging, nur weil sie ein Berner Kontrollschild hatte. Da muss man sich doch fragen, was haben diese Leute denn für eine Mentalität?? Kann es sein, dass diese noch immer "vorhanden" ist - koste es was es wolle? Und wir wundern uns, wie viele "Kriege" auf diesem Planeten lodern??


Manon des Sources

Oh, der "Aufpasser" (k-Ritiker) ist unter uns und schreit nach Link(s), damit ihm kein "Beweis" entgeht. Geht es hier nicht um "ihre Meinung" ?? Dann googeln sie mal schön oder https://ww-weselnd Sie. Viel Spass!


spirit off

Jesssses Herr K. Ritiker, es sollte natürlich "Aufmerksamkeit" heissen. Pardon!


spirit off

Stimmt K. Ritiker merci für Ihre Aufmersamkeit!


Ritiker K.

Spirit off - wenn Sie Texte aus dem Web kopieren und hier als Kommentar einstellen, wäre es aus meiner Sicht angebracht, die Quelle zu nennen (Link in den Text kopieren) So wird dann auch klar, was mit 'Gastbeitrag' gemeint ist und die/der interessierte LeserIn kann den ganzen Beitrag lesen. https://www.bzbasel.ch/basel/baselbiet/als-das-laufental-geschichte-schrieb-so-kam-es-zum-historischen-entscheid-133892437


spirit off

Ausschnitt eines Gastbeitrages: Ein besonders gewichtiger Teil der Aufdeckung bestand in den Hinweisen auf die unrechtmässige Manipulation der ersten Laufental-Abstimmung durch den Berner Regierungsrat. Dieser hatte heimlich 333 281 Franken an das Probern-Komitee gezahlt.


spirit off

Weisch no…? Als klar war, dass das Laufental entweder bei Bern bleiben oder dem Baselbiet beitreten wird, begann im Laufental eine heisse Abstimmungsphase. Die Berntreuen und die Probaselbieter versuchten, die noch Unentschlossenen auf ihre Seite zu ziehen. Am 11. September 1983 lehnten die Stimmbürger den Aufnahmevertrag mit dem Kanton Baselland mit 56,7 Prozent deutlich ab. Sie sprachen sich für einen Verbleib beim Kanton Bern aus. Knapp zwei Jahre nach der Abstimmung wurde bekannt, dass die «Aktion Bernisches Laufental» vor dem Plebiszit vom Kanton Bern mindestens 330 000 Franken erhalten hatte (siehe Gastbeitrag unten). Die Unterstützung des Vereins der probernischen Laufentalerinnen und Laufentalern geschah heimlich und ohne gesetzliche Grundlage. Das Bundesgericht ordnete im Dezember 1988 eine Wiederholung der Abstimmung an. Am 12. November 1989 stimmten 51,7 Prozent der Laufentaler für einen Übertritt zum Baselbiet.


Ritiker K.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass das Bundesgericht zu einem anderen Schluss kommen wird. Das Weiterziehen wäre aus meiner Sicht demnach nur eine unnötige Verzögerung und ein Herausschieben der ziemlich sicher nötigen Wahlwiederholung - auf Jahre! Den Kommentar 'Bananenrepublik' kann ich nicht nachvollziehen. Ich persönlich finde es schon etwas seltsam, dass Teile der Regierung der Stadt Moutier sich im Vorfeld der Abstimmung nicht strikt neutral verhalten hat und die Stadt im nachhinein der Berner Staatskanzlei und dem Bundesamt für Justiz das Stimmregister nicht zustellen wollten. Gerade in 'nicht Bananenrepubliken' müssen Abstimmungen transparent und fair verlaufen - da erscheint mir das Verhalten der Stadtregierung Moutier schon etwas seltsam. Um es klar zu stellen: Mir ist es absolut egal, ob Moutier zum Kanton Jura geht oder im Kanton Bern bleibt - faire und transparente Abstimmungen finde ich jedoch eminent wichtig.


Marmann

Das ist ein Trauerspiel: Die ganze Schweiz hat Beobachter an diese Abstimmung geschickt, und die haben keine Verfehlungen festgestellt. Nur der Kanton Bern, der natürlich Partei ist, kann den demokratischen Entscheid nicht akzeptieren. Wenn sowas in einer Bananenrepublik geschehen würde, dann würde die ganze Welt "undemokratisch, selbstherrlich, etc." rufen. Alfred A.


Manon des Sources

Man könnte Moutier auch den Franzosen überlassen und, wie Büsingen, als Enklave deklarieren, dies mit allen Konsequenzen, und der "Frieden", wenn es denn wirklich einen gibt, wäre hergestellt :-)


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