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Frage der Woche

In Nidau wurden im 16. und 17. Jahrhundert viele Menschen wegen angeblicher Hexerei hingerichtet. Sollte an diese Menschen mit einem Mahnmal erinnert werden?

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Symbolbild: Pixabay
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In Nidau wurden im 16. und 17. Jh. viele Menschen wegen angeblicher Hexerei hingerichtet. Brauchen diese Menschen ein Mahnmal?





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Im Eherodel Nr. 5 von Nidau, Seite 183 im Jahr 1609 und Seite 186 im Jahr 1611 hat der Pfarrer rund zwanzig Namen von hingerichteten Frauen und Männern genannt. Dieser Pfarrer war wohl der einzige, der diese Aufzeichnungen gewagt hat. Die Rödel sind seit einem Jahr im Internet.


Cristobal

Es gehört sich, der Opfer zu gedenken. Umso mehr, als die Mechanismen, denen die "Hexen" und "Hexer" zum Opfer fielen, noch heute wirken. Zu viele Unschuldige wurden ins Schloss gebracht und auf grausame Weise umgebracht. Was in Glarus möglich war - Anna Göldin wurde rehabilitiert - ist auch hier möglich.


Observador

Ich bin der Ansicht, dass die Menschen, denen man solche Grausamkeiten angetan hat, es verdient haben, dass man ihrer gedenkt. Man sollte aber auch aus der Geschichte lernen, um nicht immer wieder die gleichen Fehler zu machen. Die Hexenjagd ist noch nicht ausgestorben, sie wurde nur verfeinert. Man denke an die Dreissiger Jahre (und ihr gegenwärtiges Wiederauferstehen), aber auch an noch weniger weit zurückliegende Ereignisse, wie die Verdingkinder, die Verwahrten, die Opfer der KESB. Herr Kneubühl sitzt immer noch in Haft, obwohl eine Strafe schon längstens abgesessen wäre. Und im Schloss sitzt immer noch ein Vogt, wenn er auch jetzt eine römische Funktionsbezeichnung trägt. Es ist wichtig, die alte Zeit nicht zu vergessen, denn sie holt uns schneller ein, als uns lieb ist. Was sind schon 500 Jahre im Kanton Bern? Ein Zwinkern des Augenblicks! In Bern sucht man auch nach 152 Jahren nach Vermissten.


Observador

Ich bin der Ansicht, dass die Menschen, denen man solche Grausamkeiten angetan hat, es verdient haben, dass man ihrer gedenkt. Man sollte aber auch aus der Geschichte lernen, um nicht immer wieder die gleichen Fehler zu machen. Die Hexenjagd ist noch nicht ausgestorben, sie wurde nur verfeinert. Man denke an die Dreissiger Jahre (und ihr gegenwärtiges Wiederauferstehen), aber auch an noch weniger weit zurückliegende Ereignisse, wie die Verdingkinder, die Verwahrten, die Opfer der KESB. Herr Kneubühl sitzt immer noch in Haft, obwohl eine Strafe schon längstens abgesessen wäre. Und im Schloss sitzt immer noch ein Vogt, wenn er auch jetzt eine römische Funktionsbezeichnung trägt. Es ist wichtig, die alte Zeit nicht zu vergessen, denn sie holt uns schneller ein, als uns lieb ist. Was sind schon 500 Jahre im Kanton Bern? Ein Zwinkern des Augenblicks! In Bern sucht man auch nach 152 Jahren nach Vermissten.


Observador

Ich bin der Ansicht, dass die Menschen, denen man solche Grausamkeiten angetan hat, es verdient haben, dass man ihrer gedenkt. Man sollte aber auch aus der Geschichte lernen, um nicht immer wieder die gleichen Fehler zu machen. Die Hexenjagd ist noch nicht ausgestorben, sie wurde nur verfeinert. Man denke an die Dreissiger Jahre (und ihr gegenwärtiges Wiederauferstehen), aber auch an noch weniger weit zurückliegende Ereignisse, wie die Verdingkinder, die Verwahrten, die Opfer der KESB. Herr Kneubühl sitzt immer noch in Haft, obwohl eine Strafe schon längstens abgesessen wäre. Und im Schloss sitzt immer noch ein Vogt, wenn er auch jetzt eine römische Funktionsbezeichnung trägt. Es ist wichtig, die alte Zeit nicht zu vergessen, denn sie holt uns schneller ein, als uns lieb ist. Was sind schon 500 Jahre im Kanton Bern? Ein Zwinkern des Augenblicks! In Bern sucht man auch nach 152 Jahren nach Vermissten.


Albert

Keine Frauen mehr berühren, mit 30 Kilometer rumfahren und jetzt noch den Hexen gedenken, wo führt das noch hin?


Geni

Blödsinn .Die meisten Einwohner von hier und Umgebung haben gar nie davon gehört. Wieso sollte man dann ein Mahnmal aufstellen, evtl. sogar mit den Namen ? Was hat man davon immer wieder alte Gruselgeschichten auszugraben um dann erinnert zu werden. Es genügt wenn wir alle Tage das Töten von unschuldigen Menschen Lesen müssen.


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