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Frage der Woche

Ein übergrosses Bibelzitat prangt auf Bussen der Bieler Verkehrsbetriebe. Stört Sie das?

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Ein übergrosses Bibelzitat prangt auf Bussen der Bieler Verkehrsbetriebe. Stört Sie das?

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Resultate
Insgesamt 488 Stimmen
Ja, religiöse Werbung durch öffentliche-rechtliche Unternehmen ist unsensibel.
45%

Ja, denn Nicht-Christen können sich dadurch diskriminiert fühlen.
3%

Nein, schliesslich basiert unsere Verfassung auf dem Christentum.
37%

Nein, es ist ja nur ein Spruch – was solls.
15%

Kommentare

Ninichen1965

Die Schweiz wurde auf den christlichen Glauben gegründet und es auch gut so. Wer hat sich vorallem daran gestört und hat Streit verursacht und genau Mohamed-Hamdaoui einen Muslim der bei der SP ist und sich mit diesem Wahlspruch in die Szene setzt" Ich möchte aufzeigen, dass Muslime sich für eine soziale, ausgewogene und die Vielfalt respektierende Schweiz einsetzen können." Bei solchen Sprüchen könnte ich kotzen, weil er sicher nichts gesagt hätte wäre einen Koran Spruch auf dem Bus gewesen. Auch liberale Muslime stehen zu denen Radikalen wenn es um ihre Herkunft geht oder hat er jemals die Sharia kritisiert oder irgendwelche extreme Moschee in Madretsch ..oder die Kinderehe oder den Mord an ehemaligen Muslimen wenn sie zum Christentum konvertieren? Dann stören plötzlich die Kirchenglocken und auch die Kuhglocken und sonst noch was... gehe doch wieder in dein Ursprungsland zurück, dort wirds wohl kaum deine Meinung äussern können geschweige denn GOTT totzureden. Man sollte schon überlegen welche Leute man einbürgert bald zählt die Bundesverfassung nicht mehr die Linke fordert die Abschaffung dieser Werte und heisst eine Frauenfeindliche Religion wie der Islam willkommen. Und viele linke Muslime sind nur liberal wann es ihnen etwas bringt, wann darum geht ihre eigenen Interessen durchzusetzen werden sie sicher nicht ihre Herkunft verneinen. Ich bin sicher wäre einen Koranspruch auf dem Bus gewesen ... er hät nicht reagiert ... er hat sich sicher nicht gegen die muslimische Gemeinschaft aufgelehnt oder diese wehement kritisiert. Ist nicht schön von GOTT gesegnet zu sein? Oder wollt lieber einen Spruch tötet alle ungläubige....das ist im Koran so zitiert.


Observador

Die VB werden je zur Hälfte durch eigene Einnahmen (dazu gehören auch die Werbeeinnahmen) und den Steuerzahler finanziert. Welchen Werbekunden die VB aquirieren, ist deren Sache. Wir sind angeblich ein christliches Land, also spricht auch das nicht dagegen. Wo ist also das Problem? Dass ein Sarazene sich über uns stellen will und uns sagt, was wir zu tun haben? Und das mit dem Laizismus-Trick! Damit soll offenbar der Weg für die Islamisierung geebnet werden, so wie damals, als Hitler demokratisch gewählt wurde. Ich bin auch nicht besonders religiös, aber religiöse Menschen, die ich kenne, flippen fast aus ob dem Artikel im Biel/Bienne. Ein wenig Feingefühl vermisst der Schweizer mit Migrationshintergrund dann doch. Er sollte das nächste Mal besser überlegen, was er schreibt -oder den Shitstorm in Kauf nehmen. Die Meinungsfreiheit gestehe ich ihm zu. Ich hoffe nur, es komme ihm nicht in den Sinn, sich an einer Manor- oder Jumbo-Reklame auf einem Trolley zu stören. Das wäre dann heikler!


Ritiker K.

¯\_(ツ)_/¯


Biennensis

"Unsere" Schönredner werden sich nicht beeindrucken lassen und uns weiterhin mit naivem Gedankengut betäuben. Bis ihr Fürsprech nicht mehr gebraucht wird und die einstigen Übermoralisten von ihren Schützlingen bestimmt werden.


AndreasKy

@hm: Nein, kein einziger Verkehrsbetrieb akzeptierte 2009 das Sujet "Da ist wahrscheinlich kein Gott". Die Freidenker wichen damals mit ihrem Slogan auf Plakatwände aus. Und eigentlich sollte der Wettebwerb der Weltanschauungen auch viel eher dort als auf öffentlichen Verkehrsmitteln stattfinden. Denn der Staat hat sich beim Glauben nicht zu bekennen. In London, wo die atheistische Buskampagne entstand, war dies zumindest insofern gewährleistet, als dass das Banner mit dem Spruch "There's probably no god. Now stop worrying and enjoy your life" von den Verkehrsbetrieben akzeptiert wurde. Es war als Reaktion auf eine evangelikale Buswerbung entstanden, die auf der begleitenden Website Ungläubigen die ewige Verdammnis prophezeit hatte. Bei den Verkehrsbetrieben Biel steht der Tatbeweis noch aus, dass sie gewillt sind, auch Werbung von anderen Weltanschauungsgruppen entgegenzunehmen oder eine weniger bekömmliche Bibelaussage abzudrucken. Ein naheliegender Kandidat wäre zum Beispiel "Die Frau soll schweigen in der Gemeinde (Paulus)".


Biennensis

Das hinter der "eigentlichen" Herr-Frage schon wieder ein Moslem steckt - dazu noch einer aus der SP-Politik - überrascht mich überhaupt nicht! Es würde mich auch nicht überraschen, wenn einer der morgenländischen "Kurturbereicherer" auf die glorreiche Idee kommen würde, das Schweizerkreuz (Kreuz = Christentum) in unserer Flagge in Frage zu stellen.


Hahda

Überall Toleranz - nur nicht wenn es Christlich ist? Werbung lügt oft, indem sie suggeriert, Glück sei mit einem Produkt verbunden. Ein Bibelspruch soll aber nicht gehen... verwunderlich widersprüchlich.


Gutenberg

Eine positive, tröstliche Aussage, dieser Bibelvers! Und vielleicht darf er sur Erhellung so vieler bedrückter, deprimierter und gestresster Gesichter beitragen! Wie kann man sich darüber ärgern?! (Nicht weitersagen: Jesus lebt, er ist erfahrbar..., aber das ist ja Privatsache!)


Ritiker K.

Toll gemacht von Biennensis. erneut keine Meinungsäusserung zu der eigentlichen Frage. Aber eine verleumderische Behauptung zu der Person, die die Frage aufgeworfen hat und sich für eine laizistische Schweiz einsetzt.


Biennensis

Der Kritiker der VB-Werbung wurde in einer algerischen Tuareg-Familie geboren (1964) und kam mir drei Jahren (1967) in die Schweiz für eine Behandlung gegen Kinderlähmung und ist seither geblieben. "Er setzt sich für die Mehrheit schweigender Muslime ein," was ihm offenbar (Medienpräsenz usw.) gelungen ist. Das der SP-Politiker nun gegen seine Helfer/Gastgeber und gegen das Christentum "hetzt" (so sieht die Situation in meinen Augen aus), finde ich einfach nur kläglich und jämmerlich. Undank ist der Welten Lohn!


Ritiker K.

Bedauerlich und erbärmlich. Anstatt sich mit dem Thema auseinander zu setzen und in einem Kommentar die eigene Meinung zu einem Thema fundiert zu äussern werden persönliche Anfeindungen formuliert und versucht mit Provokationen das Diskussionsklima zu vergiften. Das Bieler Tagblatt gibt uns die Möglichkeit sich darüber auszudrücken, ob uns ein Trolleybus mit einem christlichen Spuch stört., Es ist kläglich zu lesen, wie einige dies nutzen um denjenigen anzugreifen, welcher die Frage aufgeworfen hat oder die, welche sich zu dem Thema äussern.


Demokrat

Jetzt erstattet er Anzeige gegen das Egerkinger Komitee! Und wenn auf dem Buss Alah zu lesen wäre, würde er sich auch aufregen? Warum hat er sich damals gegen den Nidauer Imame nicht geäussert? Warum geht er nicht nach Hause?


Biennensis

Linke, wie der Ritiker K. und islamische Meinungsfaschisten versuchen regelmässig, die Wahrheit über ihre Ideologie zu unterdrücken. Eine der wichtigsten Ziele beider faschistoiden Ideologen ist es, Kommentare, die die Wahrheit über sie schreiben lahmzulegen. Ein solcher Angriff erfolgt immer wieder auf systemkritische Blogs. In den Versuchen und Massnahmen zur Unterdrückung der Wahrheit gibt es keinen Unterschied zwischen den beiden gefährlichsten Ideologien der Gegenwart: Islam und Sozialismus. Linke führen sämtliche Statistiken politisch motivierten Terrors an. Und zwar mit grossem Abstand. Kurz: Der Sozialismus zusammen mit dem Islam sind die gefährlichsten Feinde menschlicher Zivilisation.


hm

Prangte nicht vor ein paar Jahren das Plakat "es gibt wahrscheinlich kein Gott, also sorg dich nicht und geniesse das Leben" an Bussen und Plakatwänden? (gewisse Verkehrsbetriebe weigerten sich damals). Nun wäre es wohl an der Zeit, diese wieder in Auftrag zu geben... >> http://geniess-das-leben.ch


Ritiker K.

Biennensis unterscheidet offensichtlich nicht zwischen Mittteilungen die vom Staat oder über staatliche Institutionen verbreitet werden und solchen die in einem anderen Rahmen geäussert werden - da liegt aber der Kern der Sache. Dieser Bus fährt schliesslich auch ein wenig mit meinen Steuergeldern rum. Es geht um religiöse Mitteilungen durch (oder über) staatliche Institutionen, sprich: Es geht um den Grundsatz des laizistischen Staats. Das ist gerade das Gegenteil eines Gottesstaates, den sich viele Islamisten (und offensichtlich auch ein paar Schweizer Christen) wünschen. Manolo, ich danke Ihnen für Ihre Spekulationen über meine politische Zugehörigkeit, für die wertschätzende Würdigung meine Kommentare und der Vermutung über meiner Beweggründe dafür. Ich gehe nicht davon aus, dass Sie alle Leserinnen und Leser der Bieler Tagblattes vertreten und werde demzufolge auch in Zukunft meine Meinung hier frei äussern.


Biennensis

Die Lesebriefe von heute Mittwoch im Bieler Tagblatt sprechen eine allzu klare Sprache. Interessant ist auch, dass der SP-Politiker "nie" etwas gehen den Hassprediger aus Biel-Madretsch (Abu Ramadan) zu sagen hatte. "Sprechen die beiden Mohamedaner hinterrücks etwa die gleiche Sprache?" Zweifel und Bedenken sind da wohl zu recht angebracht...


manolo

@ritiker: es wäre ja verwunderlich, wenn sie für ihren Parteigenossen nicht Stellung genommen hätten! ich bitte sie aber, in Zukunft ihren Stuss und wertloses Gelaber bei ihrer Partei loszuwerden und uns BT Leser in Ruhe zu lassen!


Ritiker K.

Wer glaubt, dass Gott nicht tot ist, der darf das und darf das auch verkünden. Die Frage ist, ob der Staat, bzw. staatliche Unternehmen eine Plattform für diese Message sein dürfen. Da ist es mir egal, ob die VB ein paar Franken damit verdient oder nicht. Bei mir zuhause, in meiner Heimatstadt ist es mir nicht egal, welche Messages durch den Staat, oder mit Hilfe des Staates verbreitet werden. Unsere Gesellschaft ist dort wo sie ist aufgrund der Aufklärung und rationaler, vernünftiger Kräfte, welche zum Ziel haben und hatten, die Menschen aus ihrer Unmündigkeit zu führen und zu eigenverantwortlichen, ethisch denkenden Menschen zu machen. Zu diesen Werten soll unser Staat und seine Institutionen stehen.


Alfredson

Fakt ist: Gott ist nicht tot. Das kann man glauben oder nicht. Das Plakat kostet mich als Steuerzahler keinen Rappen, die VB verdienen vermutlich noch etwas daran. Das Plakat vermittelt an alle Menschen in unserem nicht mehr so christlichen Land die Botschaft, dass der lebendige und allmächtige Gott es im Grunde gut mit uns meint. Wir sind ihm unendlich viel wert. Darum: stehen wir zu unseren christlichen Werten. Sonst dürfen wir uns nicht wundern, wenn andere, nicht willkommene Werte überhand nehmen.


Biennensis

Wenn ich einen Bus in Algier betrete, kann mir die Werbung am Bus sowas von egal sein! Haptsache ist doch, dass die Islamisten in Algerien im und unter dem Bus keine Sprengkörper platziert haben und ich wohlbehalten mein Ziel erreiche.


Ritiker K.

Nun gut - im öffentlichen Raum ist man sich die Werbung der Christen ja gewöhnt. Hier ist der Fall aber so, dass es sich bei den Verkehrsbetrieben de Fakto um einen Staatsbetrieb handelt. Die Schweiz hat einen säkularen Staat - das heisst, die Instanzen des Staates haben sich in religiös neutral zu verhalten. Genau um das geht es M. Hamdaoui - keine religiösen Statements durch staatliche Instanzen. Klar könnte mit 'Der Herr' auch Allah, Buddah oder Herr Meier aus Port gemeint sein - es steht da aber auch 'Die Bibel' Die Message ist klar: es ist Werbung für das Christentum. Aus meiner Sicht ist das legitim, jedoch nicht durch staatliche Betriebe wie die VB. Es soll sich aber niemand aufregen, wenn dann auch Atheisten oder Muslime Werbung machen. M.Hamdaoui will einen lazistischen Staat - das heisst eine strikte Trennung von Staat und Religion, da sind wir noch weit davon entfernt. Im Kanton Bern bezahlen wir z.B. die Löhne der Pfarrer mit unseren Steuern (nicht mit der Kirchensteuer).


Marmann

Es steht nur: Der Herr sengen dich. Es steht nicht, welcher Herr. Es könnte also auch Allah sein. Gegen die Koran Verteilung hat sich Herr Hamdaoui nicht gewehrt, obwol diese Eindeutig für den Islam ist und vergleichsweise agrtessiv abgelaufen ist. Ausserdem: Der US-Dollar wird weltweit von fast allen Länder akzeptiert, insbesondere auch von arabischn Ländern. Darauf steht aber "In God we trust". Da das aber Geld ist, stört das niemanden...


Biennensis

Religion und Politik - ein ewiger Streit!


dbriechle

Religion soll Privatsache sein, Punkt.


spirit off

...ausser es steht unglaubliches drauf: SIE FAHREN GRATIS, SOGAR ALS SCHWARZFAHRER!


christof

Ich frage mich, wie Spirit off, wie lang es wohl geht, bis dieser Bus übersprayt ist ! Es geht einfach nicht, dass ein öffentliches Transportmittel mit so biblischen Texten eingetextet wird. Das kann jeder in seinen eigenen vier Wänden machen, aber nicht in der Öffentlichkeit.


gotscha54

es stört denn plötzlich kommt ein postauto mit dem koran auf der seite?


spirit off

...im Gegensatz zur SCB Eisenbahn, (noch) unbefleckt!


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