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Frage der Woche

Die Polizei soll an neuralgischen Punkten Velos mit GPS-Sender platzieren, um mehr Fahrraddiebe zu erwischen. Eine gute Idee?

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Bild: Matthias Käser
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Die Polizei soll an neuralgischen Punkten Velos mit GPS-Sender platzieren, um mehr Fahrraddiebe zu erwischen. Eine gute Idee?





Kommentare

Biennensis

@Ritiker K.: Ich kann mir gut vorstellen, dass Sie es so sehen. Sie geben immerhin zu, dass die gestohlenen Fahrräder ins Ausland verschwinden - welche für einen ausländischen Markt bestimmt sind. Mein positives Fazit: Das Fahrraddiebe aus dem Inn- und Ausland die gestohlenen CH-Fahrräder im Ausland munter weiter verschachern, hat mittlerweilen auch der Allerletzte (ohne GPS-Sender!) kapiert.


Ritiker K.

Hat man braune Scheuklappe aufgesetzt, kann das eine Fahrrad nur von jemandem ohne roten Pass entwendet werden. Gefangen im schmalen persönlichen Horizont spielt es dann vor allem eine Rolle wie viel einem die Versicherung vom Schaden zurück bezahlt und ob dies sinnvoll ist. Währendessen bleibt die Aufklärungsrate bei den Fahrraddiebstählen niedrig und der mutmassliche gewerbsmässige Veloklau geht weiter. Ob eine bessere Ermittlungsquote durch technische Hilfmittel erzielt werden könnte, diese Frage bleibt nebensächlich.


Biennensis

Wie dem auch sei: Ich habe bei meiner Hausratsversicherung auch eine Diebstahlversicherung für mein Velo abgeschlossen. Sollte also so ein Kulturbereicherer mein Velo für seine privaten Zwecke entwenden, so erhalte ich den vollen Kaufpreis für ein neues Velo zurückerstattet. Umtriebe und Ärger über das gestohlene Fahrrad sind zwar gross, aber die Freude über ein neues Rad ist auch nicht ohne. Warum also am Velo einen GPS-Sender installieren, wenn das gefundene Fahrrad nach seinem Auffinden (wenn überhaupt) eh Schrottwert aufweist. PS: Vor x-x-Jahren wurde mit mein Bike gestohlen. Nach dem Verlust eine Meldung bei der Polizei, mit Angaben inkl. Zeitwert (CHF 200.-). Nach einem Monat einen Verlustschein von der Polizei mit Meldung bei der Versicherung. Aussage meiner Versicherung: „Sie bekommen nicht den Zeitwert (CHF 200.-), sondern den vollen Kaufpreis (1'400.-) zurückerstattet. Mit CHF 200.- können sie kein neues Velo kaufen!“ Häääh… den ganzen Kaufpreis für einen 8-jährigen Drahtesel zurückerstattet – nicht schlecht! Darum nach jedem Velokauf feinsäuberlich die Quittung „schubladisieren“.


Ritiker K.

Die Berliner Polizei hat auch nur eine Aufklärungsquote von 3.5 Prozent bei Fahraddiebstählen und setzt neuerdings auf mit GPS versehene Fahrräder. Sie gehen davon aus, dass viele Fahrräder auseinandergenommen und die Einzelteile verkauft werden. Ich finde, gewerbsmässiger Fahrraddiebstahl kann nur so besser untersucht werden und gehe davon aus, dass dies innerhalb der Schweiz genau so passiert wie bei Fahrrädern die ins Ausland gehen. Aussagen können nur gemacht werden. wenn mehr Fälle aufeklärt werden. Eines ist jlogisch - an der Grenze werden mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit nur gestohlene Fahrräder gefunden werden, welche für einen ausländischen Markt bestimmt sind.


ligerius47

Meine Informationen zu den organisierten Velo Diebstählen habe ich aus einer Pressekonferenz der Berliner Polizei. Ich gehe davon aus, dass diese Tatsache auch auf unser Land Projeziert werden darf. Die Zürcher Kantons Polizei ist sehr zurückhaltend mit Informationen dazu. Die Schweizer Behörden verweigern solche Mitteilungen um dem Rechtsrutsch in Europa nicht noch mehr Zündstoff zu liefern.


Ritiker K.

Ich finde die Berner Kantonspolizei sollte in Zukunft präzise und transparent informieren und den Body-Mass-Index von Straftätern nennen.


Biennensis

@ligerius47: Wie bereits von mir gesagt, handelt es sich überwiegend um kriminelle Ausländer aus dem In- und Ausland. Übrigens hat die Kapo Solothurn in der Nacht auf Samstag eine Grosskontrolle durchgeführt: Ein Iraker, erst 17 Jahre alt und demnach ohne gültigen Fahrausweis. Zudem lenkte er das Fahrzeug unter Drogeneinfluss. Am Auto, dass er gemäss ersten Abklärungen seinem Vater entwendet hatte, waren gestohlene Kontrollschilder montiert. In Zuchwil wurde ein 30-jähriger Pole ohne Führerausweis erwischt. Ebenso keinen Führerausweis besitzt ein 47-jähriger Portugise, der mit einem Motorrad in Selzach zur Kontrolle angehalten wurde. Fazit: Schön, dass der Kanton Solothurn im Vergleich zum Kanton Bern seine "bereichernden Pappenheimer" beim Namen nennt. Schön, dass der Kanton Solothurn - ohne Zensur - sehr präzise und transparent informiert. Genau so sollte es eigentlich auch im Kanton Bern (Biel-Bienne) sein...


Ritiker K.

Es mögen Banden aus Osteuropa sein, die organisiert Velos klauen, wie das Ligerius47 zu wissen scheint. Es können aber geradesogut auch Gruppen aus der Schweiz sein, welche gewerbsmässig Fahrräder entwenden. Oder vielleicht sogar beides. Solange nichts aufgeklärt wird, können wir das nicht wissen. Deshalb - ja zu Velos mit GPS-Sendern.


ligerius47

Ob die Polizei für solche GPS Aufwendungen Zeit, Geld, und Personal hat bezweifle ich sehr. Der Velo Dieb der den verpassten Zug damit überbrückt ist eher zweitrangig. Es sind Organisierte Diebesbanden aus Ost Europa welche die hochpreisigen Fahrräder klauen. Selbst aus den Velo Räumen der offenen Miet Häuser wird gestohlen. Seit Schengen ist auch der Transport über die Grenzen kein Problem mehr.


Biennensis

@Ritiker K.: Ob die GPS-Aktion (Veloköder-Aktion) eine gute Idee gut ist kann ich selber nicht schlüssig beantworten. Mir stellt sich eher der Sinn und Zweck dieser Idee (Aufwand (Kosten) und Ertrag). Mit Vorsorgemassnahmen (Prävention) lässt sich wohl mehr erreichen. Ja... und ob es Sinnvoll ist, dass die Versicherung bei einem Velodiebstahl nicht den Zeitwert, sondern den Neuwert zahlt ist ein anderes Thema.


Ritiker K.

.. und weil es im Moment draussen kalt ist, gibt es keine Klimaerwärmung. Wenn man nur einen Hammer hat ist jedes Ding ein Nagel. Aber Hey: Die Polizei soll an neuralgischen Punkten Velos mit GPS-Sender platzieren, um mehr Fahrraddiebe zu erwischen. Finden Sie das sine gute Idee, Biennensis?


Biennensis

"Political Correctness": Es ist interessant, zu lesen, wie der Ritiker K. importierte Missstände zu einem schweizerischen Gesellschaftsproblem abstempelt! PS: Man kann ja nicht einmal mehr nach Mitternacht in der Esplanade seinen Wagen holen, ohne das ein Drogendealer aus Afrika einen anspricht. Was sagt wohl der Ritiker K. dazu? "Alles in Ordnung, er hat ein niedriges Bildungs- und Einkommensniveau, er braucht etwas Geld - alles nur ein Zufall"... Schön, diesen Zufall hab ich schon 2x erlebt!


Ritiker K.

Bla Bla Bla Biennensis - auch nach mehrmaligem Wiederholen werden Ihre Aussagen nicht wahr. Auch nicht wenn wir jetzt ca. ein Jahr später die gleiche Diskussion wiederholen die hier schon mal geführt haben. Ich lasse Ihnen Ihre Meinung, aber verkaufen Sie sie hier nicht als Wahrheit. Die Personen werden kriminell weil Sie ein niedriges Bildungs- und Einkommensniveau haben und nicht weil Sie von einer bestimmten Nationalität sind. Kriminalität ist ein Gesellschaftsproblem, kein Ausländerproblem. Sie wollen nichts anderes machen als von wahren Problemen ablenken und Ihre "Ausländer sind die Sündenböcke Theorie" mit simpelstem Missverstehen von Statistiken nachweisen. Immer und Immer wieder. Auch das stete Wiederholen macht es nicht wahr. Wenn Sie sich auch nur einen Deut ernsthaft für das Thema und die Problematik interessieren würden hätten Sie das schon längst begriffen. Aber subjektive Beobachtungen auf dem Morgenspaziergang sind wohl gewichtiger.


Biennensis

Mein lieber Ritiker K.: Sie bekunden sehr grosse Mühe mit der Wahrheit! Laut Bundesamt für Statistik sind 75 Prozent der Gefängnisinsassen Ausländer. "Integrierte" Ausländer mit CH-Pass nicht miteinbezogen! Dieser Anteil ist im Verhältnis zur Wohnbevölkerung viel zu hoch. Bieler Kriminalstatistik: Die Stadt Biel-Bienne ist Spitzenreiter bei den Fahrraddiebstählen gemäss Art. 139 StGB. Von 52.3 Vermögensstraftaten auf 1'000 Einwohner sind 17.9 Fahrraddiebstähle. Damit liegt die Stadt Biel-Bienne klar vor Bern (13.7) und Basel (13.6). Mein lieber Ritiker K.: In welcher Negativ-Statistik belegt die Multikulti-Stadt Biel-Bienne keinen Spitzenplatz? PS: Werfen Sie einmal einen Blick in Richtung Regionalgefängnis Biel. Sie werden beim Morgenspaziergang sehr viele "Schweizer" sehen - auch das ist ein Fakt! Nicht "Verdrängen, Verleugnen und Schönreden", sondern die Augen öffnen - mein lieber Ritiker K.!


Ritiker K.

Biennensis - wo ist der Zusammenhang zu dem Thema? Aber wir können das gerne das mit der Nennung der Nationalität von Kriminellen noch einmal aufrollen. Sie liegen immer noch nicht richtig. Ursachen für Kriminalität sind: Bildung, Einkommen und Geschlecht. Die Nationalität gehört nicht zu den statistisch relevanten Ursachen. Rechte Realitätsverweigerer wollen aber die Nationalität genannt haben, obwohl diese gar kein relevanter Faktor ist. Wieso? : Wohl um ihre Vorurteile bestätigt zu haben, dass Kriminalität ein Ausländerproblem ist und wir nur die Grenzen schliessen und die Ausländer ausschaffen müssen und dann ist alles gut. Das wahre Problem wird aber nicht angeschaut. das Bildungs- Beschäftigungs- und Einkommensproblem. Aber das wären dann komplexe Themen, deren Behebung auch Geld kosten würde. Über Ausländer mötzlen ist einfacher, populärer und kostengünstiger. Darum weiterhin auf falsche Ursachen zeigen und den Linken Blindheit vorwerfen. Toll gemacht!


Biennensis

Heute im Blick zum Thema Kriminalität: "Neuerdings" verschweigt auch Zürich die Ausländerkriminalität! An vordester Front dabei ist der Stadtrat Richard Wolff (Mitglied der Alternativen Liste), der die Polizei angehalten hat, in Mitteilungen ab sofort keine Angaben mehr zur Nationalität von mutmasslichen Tätern zu machen. Einen massgeblichen Anteil (Postulat) zur Zensur hat auch die SP-Nationalrätin Min Li Marti. In Biel-Bienne sieht es mit der Zensurierung nicht besser aus: Kinder halten sich die Hände vor die Augen und meinen, man sehe dann nichts mehr. Wenn es ums Thema Ausländerkriminalität geht, verharren viele Linke auch als Erwachsene in diesem Entwicklungsstadium. Kurz: Was man nicht sieht, gibt es nicht...


Ritiker K.

"Zuviel Aufwand für zuwenig Ertrag" Da stellt sich für mich die Frage nach dem Sinn dieser Aktion. Um einen einzelnen Velodieb zu erwischen der sich ein Velo mit einem 'Geschenkband-Schloss' klaut um nach Hause zu fahren ist eine GPS Aktion wohl schon etwas übertrieben. Aus meiner Sicht ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass in Biel gewerbsmässig Velos entwendet werden. So wurden in diesem Sommer bei uns im Quartier in einer Nacht mehrere Velos entwendet, welche nicht sicher angebunden waren und bei meinem im Velounterstand gut angeschlossen und relativ hochwertigen Fahrrad wurden Teile abgeschraubt (mit einem Imbus) Solche organisierten Veloklau Aktionen sollten von mir aus gesehen schon etwas systematischer verfolgt werden. Die Aufklärungsquote liegt in Biel bei mageren 8.5%


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