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Leserbeitrag

Der Hund ist unschuldig – es war der Biber

Eine bemerkenswerte Tiergeschichte, kürzlich in der „Fencherengiesse“ zwischen Worben und Lyss beobachtet. Eine Fabel von Hund und Biber sozusagen.

Bild: Werner Brennwalder

Ein Sonntagmorgen im Dezember war’s, als ein Vierbeiner mit seinem Zweibeiner dem Naturteich entlang wanderte, der sich verborgen hinter dem Lysser Sportzentrum Schurtenberger gegen Worben hin ausbreitet. Plötzlich stürmte der Hund vorwärts dem Wasser zu, wo nagende Geräusche und knackendes Holz die sonst herrschende Stille übertönten.


Ein Platsch, und im Wasser suchte ein Biber mit lauten Schwanzschlägen das Weite. Der angenagte Baum geriet krachend in Schräglage, als sichtbares Zeichen „der Biber war da!“ Konsterniert und unschlüssig blieb der Hund am Ufer stehen und schaute ratlos ins Wasser, wo eben erst der Biber verschwunden war.

„Des Hundes Pech – des Bibers Glück“, könnte man die Fabel nennen, oder nicht?

Foto und Text: Werner Brtennwalder

 

Stichwörter: Leserbeitrag, Hund, Bieber

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