In der Pause genossen wir Militärschoggi und -Güetzi. Einige versuchten drei Güetzis in einer Minute (ohne etwas zu trinken) zu essen. Was jedoch, wie wir herausfanden, unmöglich ist. Nach der Stärkung ging es bis zum Mittag weiter mit Registerproben.
In den einzelnen Registern wurde unter anderem auch gesungen, da wir am Konzert eine kleine Gesangseinlage bieten.
Auch die Konzertstücke wurden sehr intensiv geprobt. Endlich war es so weit, es gab Hörndli und Ghackets. Alle waren satt und zufrieden. „Musig macht äbe Hunger.“ Hmmm was erwartet uns wohl in der nächsten Gesamtprobe..? Nach dem Mittag hatten wir noch eine Stunde Freizeit, diese kann man nutzen um zu schlafen (im Falle des Schlafmangels der letzten Nacht). Mit „fätzige Rhythmä“ und sinnlichen Klängen befassten wir uns im Verlauf des Nachmittags.
Um 15.30 Uhr ging es für die B/C Band auf einen Spaziergang. Das Dorf war im Visier. Die Schlemmermäuler bekamen ein Eis und hatten Zeit sich in Broc umzusehen. Nach einer halben Stunde machten wir uns auf den Nachhauseweg. Manche liefen schnell und manche nahmen es etwas gemütlicher und so kamen sie wieder zurück zum Lagerhaus. Während dieser Zeit nieselte es nur leicht. Für diesen Abend war ein Grillausflug geplant. Wie so oft war der Regen schuld, dass unser „Brätle“ buchstäblich ins Wasser fiel.
So grillten wir vor dem Haus. Das Essen war zubereitet, als wir von einem Platzregen überrascht wurden. Einige kamen „pflotschnass“ ins Haus gerannt, andere amüsierten sich beim Anblick derjenigen. „Überau hets Peperoni dra!“ So lautete das Motto der hausgemachten Salate. Die Auswahl ging über Mais-, Reis-, Hörnli-, Rüebli-, Grüenem- und Tomatensalat. Nach dem Abendessen hatten die Älteren frei und die Jüngeren durften Madagaskar 2 schauen. Alle hatten ihren Spass. Schon ist wieder ein Tag zu Ende und unser Lager leider ein Stück kürzer.
Nati Meyer, Marä Hurni, Jäggi Ledermann und Michu Zangger
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