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Abwahl von Christoph Blocher

Ein politisches Spiel.

Politisches Spiel<br>Bundesratswahl <br>Ich würde gerne wissen, was der BT-Leserbriefschreiber unter «typisch katholisch» versteht. Ich bin ein katholischer Mensch, aber deswegen nicht arglistiger und hinterhältiger als andere. Wenn er in dem Zusammenhang von «typisch jüdisch» gesprochen hätte, würde er eine Strafklage riskieren. Die CVP mag falsch entschieden haben, ich vermag aber nicht zu erkennen, was daran (moralisch) unentschuldbar sein soll. Ich kenne keine Aussage der CVP-Leitung, die im Voraus gesagt hätte, die Partei würde Blocher unterstützen. Am Vorabend der Wahl wurde kommuniziert, in der CVP-Fraktion finde sich keine Mehrheit für Blocher. Entgegen den Erwartungen der SVP fiel die Partei in der Nacht vor der Wahl nicht um und stimmte folglich nicht für Blocher. Man kann der CVP auch zugute halten, dass sie mit Eveline Widmer-Schlumpf eine sehr valable SVP-Kandidatin unterstützt hat. Dass Politstrategen im Voraus nicht alle Karten aufdecken, das gehört zum politischen Spiel.<br><span style="font-weight: bold;">Hermann Schwarzen,Pfarreileiter, Mett</span>

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