Mit der beständigen Müdigkeit versuchten wir bei einem Einspiel die Tagesform neu zu erlangen. Dieses genossen wir mit den ersten Sonnenstrahlen am kleinen Stausee neben unserer Unterkunft. Ein paar Töne aushalten und einen Kanon spielen und wir waren wieder top fit für Registerproben oder Einzelstudium. Die B&C Band probte unterdessen ihre Werke, die mittlerweile schon richtig gut klingen.
Zum „Znüni“ beglückte uns die Küche mit Bananen – Joghurt Creme und für jene die gerne gesund essen, gab es Rüebli mit Dip – Sauce. Erstaunlicherweise waren die „Augen wieder gesund macher“ sehr beliebt, bei Gross und Klein.
Weiter ging es mit einem Gesamtspiel für die A-Band, während die anderen zwei Bands Register und Einzelstudium hatten. Unser Können konnten wir in einem Marsch und einem sehr ruhigen Werk beweisen. Immer noch gab es Kritik aber wir sind auf dem guten Weg. Motiviert und mit dem feinen Geruch aus der Küche brachten wir auch diese Probe hinter uns.
Auch in diesem Lager machen wir eine kulinarische Weltreise. Zum „Zmittag“ gab es Reis mit süss – saurem Fleisch und Salat. Nicht alle waren begeistert von diesem Menu, aber jeder muss gestärkt sein und so assen (fast) alle ihren Teller aus. ( Wird es morgen schönes Wetter?)
Nach einem Mittagsschlaf, einem Besuch im Coop oder einem Fussballspiel ging es weiter mit den Proben. Die jüngeren mit einem Gesamtspiel mit Schlagzeug und die älteren DRAUSSEN mit einem Gesamtspiel OHNE Schlagzeug! Es war so heiss, dass Partyzelte aufgestellt werden mussten. So hatten wir schatten. Zum Nachteil einiger, standen die Zeltpfosten genau vor Kybi und Theo ( Dirigenten ). Doch auch dieses Hindernis konnte überwunden werden. Während den Proben wurden die Euphonium mit Orangensaft verköstigt, zum Ärger der Anderen die leer ausgingen. Später wechselten wir die Probelokale und die A – Band hatte eine 3 stündige Probe.
Ein Chrüsimüsi von Resten war das Programm für das heutige Abendessen. Mit vollen Bäuchen konnten die Jüngeren den Film G-Force geniessen, während die Älteren ein weiteres Gesamtspiel bestritten.
Jetzt sind die kleinsten schon im Tiefschlaf ( sie sollten zumindest) und die anderen sind im Discoraum am DVD gucken. Unser Tag geht hier zu Ende. Mit einem Bauch der die Hoffnung auf ein Dessert noch immer nicht verloren hat, gehen wir, wann auch immer, ins Bett. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Jessi & Nathi
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