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BT-Filmwettbewerb

Ein Fall für zwei

Fast 600 Leserinnen und Leser haben beim grossen BT-Filmwettbewerb mitgemacht. Die Wahl ist deutlich ausgefallen: «Intouchables» heisst der Sieger.

"Intouchables"

raz. Das Kinopublikum in der Region verhält sich gleich wie über 18 Millionen Franzosen und bald eine halbe Million Westschweizer: Es verhilft «Intouchables» zum Erfolg.
Die Geschichte von Philippe (schwimmt im Geld, ist gebildet und gelähmt) und Driss (arbeitslos, bodenständig und tipptopp gesund) ist ein Phänomen: Die Komödie über zwei Welten, die sich eigentlich nie berühren, ist unscheinbar gestartet, hat aber bald eingeschlagen wie eine Bombe. Nun tritt der Film seinen Siegeszug auch in der Schweiz an und wird überall mit Lob überschüttet. Und wer «Intouchables», der die Freundschaft wider alle Standesunterschiede feiert, naiv schimpft, der kriegt das Killerargument zu hören: Die Geschichte basiert auf Tatsachen.

Bereits erfolgsverwöhnt

Wie auch immer: Das ungleiche Duo – der distinguierte Geschäftsmann aus Paris und der alles andere als mundfaule Pfleger aus dem Senegal – hat beim BT-Filmwettbewerb klar gewonnen. Auch die anderen beiden Plätze auf dem Podest gehören erfolgsverwöhnten Streifen: «Der Verdingbub» hat in der Schweiz für viele Eintritte und noch mehr Diskussionen gesorgt und «The King’s Speech» wurde im vergangenen Jahr gleich mit vier Oscars ausgezeichnet.
Die grössten Gewinner sind aber wie jedes Jahr die BT-Leserinnen und BT-Leser. Unter den 595 Einsendungen wurden attraktive Preise verlost. So können nun Patricia Baeriswyl aus Tafers (mit einer Begleitperson) und der Bieler Urs Külling ein Jahr lang gratis in das Kino.

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