
mt. Seit über 15 Jahren warten wir nun schon darauf – seit Michael von der Heide im kleinen, engen Schweizer Musikuniversum mit seiner atypischen Mischung aus Elektro-Pop, Kitsch und ernsthaften Chansons startete. Es war immer in seinem Kopf, vor allem aber in seinem Herzen: das berühmte, französische Album. Vor ihm war es nur Stephan Eicher gelungen, beide Seiten der Saane zu erobern, indem er sich der Sprache Molières bediente. Diese Liebesgeschichte entwickelte sich mit den verschiedenen Alben, mit einem frankophonen und frankophilen Publikum, aber auch mit jenen Worten, die in den Ohren von Michael von der Heide wunderschön klingen.
«Lido» ist eine positive Botschaft in Zeiten der Krise. Wenn es nicht rund läuft in der Welt, sollte man einen klaren Kopf behalten und nicht in Trübsal versinken. Mit seinem modernen Retro-Chic, an italienische Küstenregionen erinnernden Klängen, in Federn gehüllte Tänzerinnen, lädt dieses Album zum Tanzen ein – auch am Rande des Abgrunds. «Relax» singt Michael von der Heide «Même si la terre est en panne…».
Produziert wurde das Album von Thomas Fessler, programmiert von Ben Mühlethaler (DJ Remady), gemischt von Ren Swan (Pet Shop Boys, Kylie Minogue) und gemastert von der mehrfach für den Grammy-Award nominierten Mandy Parnell (Paul McCartney, Roisin Murphy, Franz Ferdinand). Unterstützt wurde er unter anderem von Milena Moser, Adrian Stern, Doriand und DJ Antoine.
Von der Heide wurde als Sohn eines Deutschen und einer Schweizerin geboren. Mit 16 Jahren begab er sich als Au-pair in die Romandie, nahm dort Gesangsstunden bei der Opernsängerin Ginette Girardier und entdeckte sein Talent für Chansons.
Info: Sa, 17. Dezember, Kufa, Werdtstrasse 17, Lyss; 21 Uhr (Tür: 20 Uhr). Vorverkauf unter www.starticket.ch
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