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Teatrolyssimo Lyss

Der lange Kampf um Würde und Eigenständigkeit

Das Teatrolyssimo beim Proben. Bild: zvg

Lyss Mit dem Jubiläumsstück von Brian Clark «Wäm sis Läbe isch es eigentlich» greift Teatrolyssimo auf eine ihrer Vorlieben zurück: Stücke zu inszenieren, die kitzeln und beissen. Der nach einem schweren Unfall zum Tetraplegiker gewordene Tom Hauser versucht sich mit bissigem Humor an die neue Situation zu gewöhnen. Doch allmählich wird ihm klar, dass er kein eigenständiges Leben mehr führen kann. Er möchte deshalb aus dem Spital entlassen werden, um in Würde sterben zu können. Der Arzt, ganz seinem Hippokratischen Eid verpflichtet, will Tom als psychisch krank erklären lassen. Ein Richter soll entscheiden.
Unter der Regie von Hans Bangerter entstand eine Inszenierung, die sowohl von lauten wie auch leisen Tönen geprägt wird, die das Hin- und Hergerissensein zwischen dem Erhalten des Lebens und würdevollem Sterben gefühlvoll darlegt. Das aufwendige Bühnenbild und die Technik verstärken das Gefühl der Machtlosigkeit.
Vor 20 Jahren traten vier Schauspieler und Schauspielerinnen zum allerersten Mal öffentlich auf. Unter dem Namen «Teatrolyssimo» spielten sie in Eigenregie drei Einakter.     mt/Bild: zvg
Info: Spieldaten: 13./14./19./20./ 21./25./26./27./28. Januar, Aula Kirchenfeld-Schulhaus; jeweils 20 Uhr. Vorverkauf unter Tel. 079 451 97 29, Mo–Sa 10–11 Uhr und 17–18 Uhr. www.teatrolyssimo.ch

Stichwörter: Teatrolyssimo, Theater, Lyss

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