«Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres»: Zurücklehnen und abtauchen

Bilder: zvg
1 von 17
Weiterlesen
| Reklame |
Im zweiten Teil der «Endless Ocean»-Reihe taucht der Spieler im kalten arktischen Eismeer, geht in der Ägäis auf die Suche nach versunkenen Schiffswracks und stösst erstmals in grosse Flüsse wie den geheimnisvollen Amazonas vor, in dessen Wasser es eine unglaublich reiche Flora und Fauna zu entdecken und zu bestaunen gibt. Neu können die Taucher in der Fortsetzung auch das nasse Element verlassen und Vögel und Landtiere beobachten und mit ihnen interagieren.
Mit Fischen schwimmen
Sonst bleibt das Spiel seiner Linie treu: Die Aufgaben unter Wasser sind vielfältig und äusserst spannend: Mal gilt es ein Korallenriff zu erhalten, auf Delfinen zu reiten oder mit Buckelwahlen zu schwimmen. Dabei gibt es auch das passende Equipment dazu wie eine Pulsar-Pistole, um Raubfische auf Distanz zu halten. Auch für die Heilung verletzter Meerestiere gibt es die nötige Ausrüstung. Ein spezieller Fotoapparat steht für Aufnahmen, die gesammelt werden zur Verfügung.
Entspannende Atmosphäre
Wer sich nicht an die Aufgaben halten möchte, kann sich ganz einfach der eindrücklichen Unterwasser-Atmosphäre hingeben und frei tauchen. Schnell wird man dabei von der entspannenden Atmosphäre gepackt und kann schon mal viele Stunden im virtuellen Wasser verbringen und auf Entdeckungstour gehen. Die Areale sind dabei so gross und frei gestaltet, dass der Hobbytaucher immer wieder auf neue Entdeckungen stösst und sein Forscherdrang grösser und grösser wird.
Fazit: Eintauchen und geniessen
«Endless Ocean 2: Der Ruf des Meeres» ist ein wunderschön gelungenes Videospiel, das sich gekonnt von der Masse abhebt und eine aussergewöhnliche Spielatmosphäre zaubert. Schnell ertappt man sich, wie man völlig losgelöst von den Hauptaufgaben auf Erkundungstour geht und in die Gewässer abtaucht und mit Spannung die Flora und Fauna im Wasser auskundschaftet. Die wunderschön detaillierte Grafik und der Ambient-Soundtrack umrunden das Ganze. Zurücklehnen und einfach abtauchen.
Positiv aufgefallen:
- Ungewöhnliches Videospiel
- Frei erkundbare, riesige Unterwasserwelt
- Beruhigendes Ambiente
- Interaktion mit Tieren
- Wunderschöne Grafik und Musik
- Einfache Steuerung
Negativ aufgefallen:
- Für Actionliebhaber passiert zu wenig
- Etwas holprige Zwischenanimationen
- Keine bahnbrechenden Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger
Spielspass: 8 von 10 Punkten
Erhältlich für Nintendo Wii
Freigegeben ab 7 Jahren
Links:
«Wheelspin»: Raserei in der Zukunft
«Dark Void»: Über den Wolken
“The Legend of Zelda – Oracle of Seasons”: Manga zum Videospiel
senden drucken zurück
Diesen Artikel kommentieren(0)
Dieser Artikel kann als E-Mail verschickt werden.
Weitere Artikel aus dem Ressort Games
