Wirtschaft 23.03.09 16:09 Galerie

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Fotohändler bangen um ihre Existenz

Die Fotohändler schlagen Alarm:Mit der Einführung des biometrischen Passes rechnen viele von ihnen mit schmerzhaften Umsatzeinbussen.

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(tar) Emanuel Stotzer macht sich Sorgen. Der Fotohändler vom gleichnamigen Fachgeschäft in Büren befürchtet, dass er mit der Einführung des neuen biometrischen Passes markant weniger Passbilder anfertigen kann.

Sorge um die Zukunft
Auch Kollege Bruno Facchinetti, Inhaber von Photo Dufour in Biel, plagen Existenzängste: «Passfotos sind für uns ein wichtiges Standbein.» Die zwei Fotografen sind nicht die einzigen, die sich um ihre berufliche Zukunft sorgen machen. Laut Verband Fotohandel Schweiz gefährdet der biometrische Pass die Existenz von schätzungsweise einhundert Fotogeschäften in der Schweiz.

Am 17. Mai wird das Volk über die Einführung des biometrischen Passes abstimmen (siehe Zweittext). Bereits heute sind elektronischen Pässe, die beispielsweise für eine visumsfreie Reise durch die USA unerlässlich sind, im Umlauf. Die Daten und das Foto sind auf einem kleinen Chip gespeichert (siehe Infobox). Das elektronische Foto wird heute im Rahmen eines Pilotversuchs im regionalen Erfassungszentrum in Bern aufgenommen.

Mehr zum Thema im Bieler Tagblatt vom 24. März 2009 oder im E-Paper





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