Deutschland 28.09.09 18:29

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Eine Niederlage zuviel für Lucien Favre

Hertha Berlin hat nach sechs Niederlagen in Folge die Konsequenzen gezogen. Branchenübliches Opfer war das Trainergespann.

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Lucien Favre
Bild: Keystone
(sda) Nach 27 Monaten endete am frühen Montagabend die Amtszeit von Lucien Favre in der deutschen Hauptstadt. Der miserable Saisonstart des in der Liga letztklassierten Europa-League-Teilnehmers (nur 1:1 gegen Ventspils zum Auftakt) und das Cup-Out beim Zweitligisten 1860 München brachten das Fass zum Überlaufen. Zuletzt setzte es für die völlig verunsicherten Berliner in Hoffenheim ein 1:5 ab.

Zürichs zweifacher Meistertrainer war im Sommer 2007 nach Berlin gewechselt und führte den finanziell angeschlagenen Verein zuletzt in die Europa League. Favres Vertrag wäre noch bis 2011 gelaufen. Interimistischer Nachfolger wird der bisherige U23-Coach Carsten Heine. Neben Favre, der als vierter Bundesliga-Trainer der Saison nach Dieter Hecking (Hannover), Jörn Andersen (Mainz) und zuletzt seinem Schweizer Landsmann Marcel Koller (Bochum) vorzeitig gehen musste, wurde auch sein Assistent Harald Gämperle entlassen.





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Danke Gianni! Ganz grosses Kino.