Deutschland 22.09.09 13:21

Audio Version

Kein Ultimatum für Lucien Favre

Der auf den letzten Tabellenplatz abgestürzte Bundesligist Hertha Berlin hat eine angebliche Galgenfrist für Trainer Lucien Favre offiziell dementiert.

Weiterlesen
Reklame
Lucien Favre
Bild: Keystone
(sda) "Es gibt kein Ultimatum. Es gibt allein den festen Willen bei allen, wieder Erfolg zu haben und diesem Ziel alles unterzuordnen", liess der Klub in einer Stellungnahme verlauten.

Obwohl die Vereinsspitze nach der 0:4-Heimpleite gegen Aufsteiger Freiburg ein Ultimatum bestreitet, beginnt für den FCZ-Meistertrainer Favre mit dem Cupduell bei 1860 München am Mittwoch der Kampf um seinen Job bei der Hertha. Sollte der Hauptstadt-Klub in der zweiten Runde gegen den ebenfalls kriselnden Zweitligisten scheitern, wird die Luft für den Romand immer dünner.

"Die Situation ist schwierig, aber auch eine Herausforderung", sagt Favre, doch seine Körpersprache drückt keine Siegessicherheit aus. Der 51-Jährige wirkt angeschlagen, ratlos und spiegelt damit die Verfassung seiner Mannschaft auf dem Platz wider.

In Berlin wird trotz Rückendeckung durch die Klubführung bereits über mögliche Nachfolger spekuliert. So fielen die Namen der beiden früheren Hertha-Trainer Jürgen Röber, der mit dem türkischen Verein Ankaraspor in die 2. Liga strafversetzt wurde, und Hans Meyer, der den Klub bereits 2004 vor dem Abstieg gerettet hat.





senden  drucken   zurück

comment iconDiesen Artikel kommentieren(0)

Dieser Artikel kann als E-Mail verschickt werden.











Copyright by W.Gassmann AG