Aargauer feiern ihre Nationalratspräsidentin

Bilder: Keystone
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Das Amt der Nationalratspräsidentin sei ganz anders als ihr eigenes, stellte die Bundesrätin fest. Dies mache sie "etwas neidisch". So habe Bruderer schon bei der Wahl von allen im Saal eine Standing Ovation bekommen.
Auch habe sich Bruderer nicht überlegen müssen, ob sie auf dem Sessel Platz nehmen wolle. Sie kenne zudem das Rücktrittsdatum als Präsidentin und könne sich damit Journalistenfragen ersparen, sagte die Bundesrätin: "Mir gelingt das nicht immer."
Widmer-Schlumpf erinnerte daran, dass Polemik und Polarisierung nicht Teil der schweizerischen Kultur und Politik seien. Integrität, Vertrauen sowie Respekt und Würde seien die Tugenden.
Für den Aargauer Landammann Roland Brogli repräsentiert Bruderer mit den Merkmalen "jung, schlau und dynamisch" den Kanton auf ideale Art und Weise. Sie bringe frischen Wind ins eidgenössische Parlament und in die Schweizer Politik.
SP-Nationalratspräsidentin Bruderer sagte, die farbige Welt verlange nach einer bunten Politik. Daher könne manchmal ein bisschen Pragmatismus nützlich sein, um sich gemeinsam auf einen für alle akzeptablen Farbton zu einigen.
Sie wolle in ihrem Präsidialjahr einen Beitrag zur Integration und Chancengleichheit leisten. Wenn es gelinge, den Austauch zwischen den Sichtweisen zu stärken, so entstehe eine Win-Win-Situation.
SP-Parteipräsident und Nationalrat Christian Levrat erklärte, Bruderer könne sehr gut Brücken schlagen. Sie schaffe dies auch immer wieder im Parteipräsidium und trage nicht selten zum Konsens bei.
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