Bärenpark 21.11.09 22:00 Kommentare vorhanden

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Mann von Bär im Bärenpark schwer verletzt

Ein 25-jähriger geistig behinderter Mann ist ins Gehege des Bärenparks in Bern gefallen. Ein Bär griff den Mann daraufhin an und verletzte ihn am Kopf und an einem Bein. Wie es zum Vorfall kam, ist noch unklar.

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Bär im neuen Bärenpark in Bern (Archiv)
Bild: Keystone
(sda) Der Mann gelangte aus noch ungeklärten Gründen von einem Treppenaufgang aus auf eine Mauer, welche die Besucher vom Bärengehege trennt, wie die Kantonspolizei Bern mitteilte. Von dort fiel er dann zirka vier Meter in den Bärenpark hinunter.

Der vierjährige Bär Finn ging sofort auf den Eindringling zu und griff ihn an. Augenzeugen rund um den Bärenpark schrien und warfen Gegenstände ins Gehege, um den Bären abzulenken.

Doch erst als ein Polizist einen Schuss auf das Tier abfeuerte, liess es von seiner Beute ab, wie Franz Märki, Sprecher der Kantonspolizei Bern, bereits am Nachmittag ausführte. Nachdem Finn in die Stallungen gesperrt werden konnte, wurde der verletzte Mann geborgen, ärztlich versorgt und ins Spital gebracht.

Weder zum Gesundheitszustand des Mannes noch des Bären konnte die Polizei zunächst etwas sagen. Der Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause, der nach dem Vorfall zum Ort des Geschehens gefahren war, sagte, dem Tier gehe es offenbar inzwischen etwas besser.

Er sei wegen der Geschehnisse zutiefst schockiert, fügte Nause an. Da die Details des Vorfalls noch nicht geklärt seien, könne er jedoch nur wenige Angaben machen.

"Wir sind nun dabei, die von den Überwachungskameras aufgezeichneten Bilder zu analysieren." Demnach sei der junge Mann offenbar auf den Bären zugerannt. Für weitere Angaben verwies der Berner Gemeinderat auf die für Sonntagnachmittag anberaumte Medienkonferenz der Stadt Bern.

Der Bärenpark wurde vor einem Monat mit einem grossen Volksfest eröffnet. Das neue, endlich artgerechte Zuhause des Bärenpaars Björk und Finn zog an seiner offiziellen Einweihung über 40'000 Besucher in die Bundesstadt.





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Heffner 24.11.2009 14:46 antworten / melden
Frau
Man muss evtl. auch mal bedenken wie die medien sagten dass der Mann geistig behindert war,wenn diese menschen normal wären würden sie es nicht tun.Finde diese Kommentare echt leichtsinnig...man weiss von was man spricht wenn man kranke menschen kennt...
Rolf Ruede 21.11.2009 20:15 antworten / melden
Herr
Sind wir auf dieser Welt eigentlich nur noch von Irren und Narren umgeben!? Arme Kreatur – ich meine den Bären!! Aber wie das Sprichwort schon sagt: „Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens!“ Die Idioten sterben leider nicht aus…!!!
Herbi Steiner 21.11.2009 20:07 antworten / melden
Nicht zu fassen
Die Eigenverantwortung und der Menschnverstand scheint bei einigen Leuten arg auf der Strecke zu bleiben. Sind wir wirklich soweit, dass jede Einrichtung 200% Idiotensicher gebaut sein muss. Mir tut der Bär leid, der ja nur seiner Natur entsprechend reagiert hat.
Urs L. 21.11.2009 19:30 antworten / melden
Dummkopf
Die Polizei hätte auf den Dummkopf schiessen sollen, keineswegs aber auf den unschuldigen Bären!!
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