Pendlerzeitung ".ch" definitiv am Ende
Die 69 Angestellten der anfangs Mai eingestellten Pendlerzeitung ".ch" erhalten bis Ende Monat definitiv den blauen Brief. Einen Sozialplan zur Massenentlassung gibt es nicht, jedoch werden rund 20 Härtefälle berücksichtigt.Weiterlesen
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Der Verwaltungsrat musste die für Massenentlassungen im Gesetz vorgesehenen Mitwirkungsrechte der Angestellten berücksichtigen. Nach Ablauf dieser Frist sind nun laut Buob die 69 Angestellten aus Verlag und Redaktion (61 Vollzeitstellen) über die definitiven Kündigungen informiert worden.
Je nach Vertrag erhalten die Angestellten ihren Lohn noch bis zu drei Monate lang. Niemand erhalte weniger als 2 Monatslöhne, sagte Buob. So habe man 20 Härtefälle berücksichtigt, bei denen die Kündigungsfristen kürzer ausgefallen wären, sagte Buob.
Für Lohnkosten im Rahmen dieser Kündigungsfristen sind laut Buob noch 2,5 Mio. Franken vorgesehen. Nach den Entlassungen steht nun laut Buob die Liquidation des Unternehmens an.
Das Mitte September 2007 erstmals erschiene Pendlerblatt wurde nach rund eineinhalb Jahren eingestellt. Der Verwaltungsrat sah keine Chance mehr, dass das Blatt wie geplant bis 2011 rentabel sein würde.
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