Journalist Senn zu "Bund" und "Tagi"
Der 50-jährige Journalist Martin A. Senn stösst neu zum Berner "Bund" und zum Zürcher "Tages-Anzeiger". Senn wird Mitglied beider Redaktionsleitungen - dies im Hinblick auf eine mögliche enge Kooperation der beiden Blätter.Weiterlesen
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Das Schicksal des Berner "Bund" hängt derzeit in der Schwebe. Der Medienkonzern Tamedia, zu dem "Bund" und "Tages-Anzeiger" gehören, prüft derzeit mehrere Modelle für den "Bund". Das eine sieht eine Kooperation des "Bund" mit dem "Tages-Anzeiger" vor, das andere eine Fusion mit der ebenfalls zum Konzern gehörenden "Berner Zeitung". Ein Entscheid wird bis Mitte Jahr erwartet.
Mit der Anstellung Senns sei kein Vorentscheid in Richtung Kooperation mit dem "Tages-Anzeiger" gefallen, betonte Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer auf Anfrage. Sollte sich der Tamedia-Verwaltungsrat nicht für das Kooperationsmodell entscheiden, wird Senn als Bundeshauschef und Mitglied der Chefredaktion des "Tages-Anzeigers" tätig sein.
Kommt das Modell Kooperation zum Zug, wird Senn eine Scharnierfunktion zwischen Bern und Zürich zukommen. In letzter Zeit haben "Bund" und "Tages-Anzeiger" auch immer wieder Artikel ausgetauscht. Auch dies, bekräftigte Zimmer, sei kein Indiz für einen Vorentscheid.
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