Biel 29.07.10 20:15

Audio Version

Pistole im Pult – Spektakel im Job

Ein Untersuchungsrichter aus Biel gibt immer wieder zu reden. Das «Bieler Tagblatt» erzählt die spezielle Geschichte des Andreas Jenzer, der über sich selber die Aussage verweigert.

Weiterlesen
Reklame
Er ist ein heimlicher Medien-Star, der nicht gerne an die Öffentlichkeit geht und trotzdem immer wieder in dieser erscheint. So stand in der «Sonntagszeitung» über ihn vor kurzem auf der Leserbriefseite in einer Redaktionsnotiz: «Ein ausserordentlicher Staatsanwalt (a.o. UR) des Bundes bricht eine Lanze für die Pressefreiheit und kritisiert die Geheimniskrämerei der Politiker scharf.» Und in der «Weltwoche»: «Der a.o. UR Andreas Jenzer, hat das Verfahren eingestellt, mit einer Begründung, die neue Massstäbe setzt.» Der Autor meinte den bedingungslosen Freispruch der angezeigten Journalisten.

Schelte an Politiker

Ein Staatsanwalt, der von der Presse derart gelobt wird? Ein seltenes Phänomen. Aber dieser Andreas Jenzer aus Vinelz, der normalerweise als Untersuchungsrichter in Biel tätig ist, hat schon einiges erlebt – auch mit den Medien. Deshalb kommt er in diesem Artikel nicht zu Wort. Er will es schlicht nicht. Obwohl es einiges zu besprechen gäbe: Jenzer hatte Streit mit seinen Vorgesetzten, untersuchte gegen den «European Kings Club» (EKC), brummte einem EHCB-Fan eine hohe Busse auf und als er Regierungsstatthalter werden wollte, lief gegen ihn eine Verleumdungskampagne via Flugblätter.

Mehr dazu im "Bieler Tagblatt" vom Freitag, 30. Juli 2010 oder im E-Paper


Leser-Reporter: Mailen Sie der Redaktion Hinweise, Bilder und Videos

senden  drucken   zurück

comment iconDiesen Artikel kommentieren(0)

Dieser Artikel kann als E-Mail verschickt werden.











Copyright by W.Gassmann AG