Afghanistan 30.07.10 00:27 Kommentare vorhanden

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Pentagon: Wikileaks gefährdet Zivilisten

US-Verteidigungsminister Robert Gates hat nach der Veröffentlichung Zehntausender überwiegend geheimer Militärakten zum Afghanistankrieg eine entschlossene,"aggressive" Untersuchung angekündigt. Dafür werde auch die Bundespolizeibehörde FBI beigezogen.

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Verteidigungsminister Gates und Generalstabchef Mullen attackieren Wikileaks
Bild: Keystone
(sda) Gates und US-Generalstabschef Mike Mullen hoben am Donnerstag bei einer Pressekonferenz hervor, dass die Dokumente keine grundlegend neuen Informationen enthielten und nichts an der US-Strategie am Hindukusch änderten.

Die Weitergabe der rund 92'000 als geheim eingestuften Unterlagen berge jedoch "gefährliche" Risiken für die US-Soldaten, ihre Verbündeten und afghanischen Partner und könnten den Ruf der USA "in dieser entscheidenden Weltregion" beschädigen, kritisierte Gates. "Wir haben beträchtliche Reparaturarbeiten zu erledigen", fügte er hinzu.

Die Preisgabe der Geheiminformationen verschaffe den Gegnern der USA Erkenntnisse über Geheimdienstquellen und -methoden sowie Taktiken und Techniken des Militärs. Das Pentagon werde "aggressiv ermitteln", wer hinter der Herausgabe an die Internetplattform Wikileaks stecke.

Scharf ging Mullen mit dem Wikileaks-Chef Julian Assange ins Gericht. Dieser könne über das Gute, das er und seine Quelle zu verfolgen glaubten, sagen, was er wolle. "Aber die Wahrheit ist, dass sie schon das Blut eines jungen Soldaten oder einer afghanischen Familie an ihren Händen kleben haben könnten."





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Schreiber Mirko 30.07.2010 08:00 antworten / melden
Zum Glück nicht die USA...
Ja diese Dokumente sollen nun die Zivilisten gefährden. Wie viele tote Zivilisten hat es denn gegeben, dass diese Dokumente überhaupt zustande gekommen sind? Als sinnvolle Lösung wäre es dass die USA einmal in ihrem Garten jäten würden als immer nur in anderen Gärten Gift zu versprühen...
Mark 30.07.2010 01:01 antworten / melden
USA hat Schuld am ganzen
Nur wegen der USA und den Kolonialisten (Frenkreich, England, Belgien etc.) gibt es Armut weltweit. Die Taliban etc. sind doch alles Agenten der Amis damit man dort alles schon geteilt hat und die Menschen nicht mehr als Gruppe stark sind. Wie im Osmanischen Reich oder Serbien will man als USA die Mächte teilen und herrschen, doch etwas vergessen diese Pläne Schmiede, Allah hat auch Pläne für sie.
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