Piraterei 11.11.09 12:15

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Griechischer Frachter mit 22 Seeleuten gekapert

Piraten haben am Mittwochmorgen etwa 400 Seemeilen nordöstlich der Seychellen einen unter der Flagge der Marshall-Inseln fahrenden griechischen Frachter gekapert.

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(sda/dpa) An Bord der «MV Filitsa» befinden sich drei griechische und 19 philippinische Seeleute.

Das Schiff war unterwegs zum südafrikanischen Hafen Durban, habe inzwischen aber Kurs Richtung Norden genommen, wie ein Sprecher der EU-Einsatzgruppe «Atalanta» berichtete.

Erst vor zwei Tagen hatten somalische Piraten in der gleichen Region einen Öltanker angegriffen, der aber nach einem Ausweichmanöver entkommen konnte. Das Gebiet ist rund 1000 Seemeilen von der somalischen Küste entfernt - ein neuer Rekord der Piraten, die seit Ende vergangenen Jahres ihr Operationsgebiet immer weiter ausgedehnt haben.

Im Golf von Aden, dem ursprünglichen «Arbeitsbereich» der Seeräuber, ist die Piraterie angesichts der massiven Präsenz internationaler Kriegsschiffe zuletzt immer öfter gescheitert. 




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