Bilder vom Dragonboat Cup

Bild: Olivier Gresset
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Am Bug ein Drachenkopf, am Heck ein Drachenschwanz, dazwischen zwanzig Paddler, ein Trommler sowie ein Steuermann - so sieht ein Drachenboot aus. In der Schweiz werden Drachenbootrennen seit 15 Jahren durchgeführt und stossen dabei auf begrenztes Interesse. Wirft man aber einmal einen Blick nach Asien, so sieht man, dass Drachenbootrennen eine lange Tradition haben. Glaubt man der Geschichte, so soll diese Sportart vor knapp 2500 Jahren durch chinesische Fischer erfunden worden sein. Felix Meier, Organisator des Dragonboatcups, hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, diesen Sport auch in der Schweiz zu etablieren. Meier ist ein Drachenbootpionier, er fährt schon seit 15 Jahren Rennen. «In Eglisau liegt diese Sportart voll im Trend und lockt bei unseren Turnieren über fünfzig Teams an.» Es sei nun an der Zeit, dass auch der Rest der Schweiz langsam in Berührung mit Drachenbootrennen komme. «Wir wollen diesen Trend von Eglisau aus in andere Städte übertragen», erklärt Meier. Aus diesem Grund habe man dieses Jahr den Dragonboatcup ins Leben gerufen. Nebst Eglisau gastierte dieser schon in Zürich und in Rorschach und kam nun zum Abschluss nach Biel.
Ein Vergnügen für alle
«Bei uns gibt es keine Altersgrenzen, wir hatten auch schon 70-jährige Teilnehmer», erzählt der Organisator. Der Anlass als solcher verbinde Spass, Sport und Lifestyle. «Wir sind der Ansicht, dass diese Verbindung die Leute anspricht.» Und tatsächlich, der Bieler Strandboden war mit Leuten aller Altersstufen gut gefüllt. Zu gemütlichen Klängen aus den Lautsprechern liess man sich für diese etwas fremde Sportart begeistern. Einer, der zu den etwas älteren Zuschauern gehörte, war Rudolf Rüfenacht. «Ich gehe seit drei Jahren an den Armada-Cup auf dem Wohlensee, dort kam ich auch schon in Kontakt mit den Drachenbooten.» Das gemeinsame Paddeln und der Klang der Trommeln imponierten ihm am meisten. «Zum Mitmachen fühle ich mich aber schon ein bisschen zu alt», schmunzelt Rüfenacht. Mit Adrian Kocher gab sich auch ein jüngerer Zuschauer interessiert. «Ich habe im Radio davon gehört, das hat mich neugierig gemacht.» Kocher könnte es sich gut vorstellen, nächstes Jahr selber ein Team auf die Beine zu stellen, «auch wenn es anstrengend ist, es macht sicherlich Spass.» Wer nachher noch nicht genug hatte, der konnte an der «Dragonboat Beachparty» im Baraplage die Fetzen fliegen lassen.
Teamgeist fördern
«Are you ready, Attention, Go!» Ertönt dieser Startruf, so gilt es, eine 300 Meter lange Strecke so schnell als möglich zu bewältigen. Den Paddlern wird hierbei durch einen Trommler der Takt vorgegeben. Mit etwas Fantasie erinnert dies an eine römische Galeere, wo den Sklaven ebenfalls durch Trommelschläge eingeheizt wurde. Stefan Schindler, Teamchef von «Rüfis Chnuschper Beckä» sah dies aber nicht so streng und zeigte sich mit der Leistung seines Teams zufrieden. «Wir machen auch ausserhalb der Backstube viel zusammen, und so ein Anlass fördert natürlich den Teamgeist.» Die Bäcker hatten aber ein kleines Handicap zu bewältigen. «Da der Anlass startete, bevor wir mit unserer Arbeit zu Ende waren, mussten wir immer wieder Wechsel einbringen.» Insgesamt war der Dragonboatcup für sein Team aber ein Erfolg. «Wir haben etwas schlecht begonnen, steigerten uns nachher aber kontinuierlich und holten den dritten Platz», erklärte der Teamchef. Die Knusperbäcker zeigten sich zudem als fairer Gegner. Nach jedem Rennen schenkten sie der anderen Mannschaft eine grosse Laugenbretzel. Für das Team ist klar: «Nächstes Jahr sind wir wieder dabei.»
Text: Marco Oppliger
«Bei uns gibt es keine Altersgrenzen, wir hatten auch schon 70-jährige Teilnehmer», erzählt der Organisator. Der Anlass als solcher verbinde Spass, Sport und Lifestyle. «Wir sind der Ansicht, dass diese Verbindung die Leute anspricht.» Und tatsächlich, der Bieler Strandboden war mit Leuten aller Altersstufen gut gefüllt. Zu gemütlichen Klängen aus den Lautsprechern liess man sich für diese etwas fremde Sportart begeistern. Einer, der zu den etwas älteren Zuschauern gehörte, war Rudolf Rüfenacht. «Ich gehe seit drei Jahren an den Armada-Cup auf dem Wohlensee, dort kam ich auch schon in Kontakt mit den Drachenbooten.» Das gemeinsame Paddeln und der Klang der Trommeln imponierten ihm am meisten. «Zum Mitmachen fühle ich mich aber schon ein bisschen zu alt», schmunzelt Rüfenacht. Mit Adrian Kocher gab sich auch ein jüngerer Zuschauer interessiert. «Ich habe im Radio davon gehört, das hat mich neugierig gemacht.» Kocher könnte es sich gut vorstellen, nächstes Jahr selber ein Team auf die Beine zu stellen, «auch wenn es anstrengend ist, es macht sicherlich Spass.» Wer nachher noch nicht genug hatte, der konnte an der «Dragonboat Beachparty» im Baraplage die Fetzen fliegen lassen.
Teamgeist fördern
«Are you ready, Attention, Go!» Ertönt dieser Startruf, so gilt es, eine 300 Meter lange Strecke so schnell als möglich zu bewältigen. Den Paddlern wird hierbei durch einen Trommler der Takt vorgegeben. Mit etwas Fantasie erinnert dies an eine römische Galeere, wo den Sklaven ebenfalls durch Trommelschläge eingeheizt wurde. Stefan Schindler, Teamchef von «Rüfis Chnuschper Beckä» sah dies aber nicht so streng und zeigte sich mit der Leistung seines Teams zufrieden. «Wir machen auch ausserhalb der Backstube viel zusammen, und so ein Anlass fördert natürlich den Teamgeist.» Die Bäcker hatten aber ein kleines Handicap zu bewältigen. «Da der Anlass startete, bevor wir mit unserer Arbeit zu Ende waren, mussten wir immer wieder Wechsel einbringen.» Insgesamt war der Dragonboatcup für sein Team aber ein Erfolg. «Wir haben etwas schlecht begonnen, steigerten uns nachher aber kontinuierlich und holten den dritten Platz», erklärte der Teamchef. Die Knusperbäcker zeigten sich zudem als fairer Gegner. Nach jedem Rennen schenkten sie der anderen Mannschaft eine grosse Laugenbretzel. Für das Team ist klar: «Nächstes Jahr sind wir wieder dabei.»
Text: Marco Oppliger
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